Weihnachtsfeier 2004

Am Sonntag, den 12.12.2004 feierten wir unsere 17. Weihnachtsfeier im Musikkorps Rendsburg
Wir trafen uns um 15 Uhr in der alten Turnhalle der Altstadtschule (Europaschule) in Rendsburg
Meine Kamera hat wie immer keine schönen Innenaufnahmen gemacht; aber es kommen noch Bilder von Bettina und Helga.

Unsere Jugendabteilung hatte eine Tafel weihnachtlich gedeckt,
  
Kuchen wurden von den Eltern und Mitgliedern gestiftet. Doch bevor die Schlemmerei begann, begrüßte uns der Jugendvorstand Saskia,
Anja und Jasmin - letztere sprach - und forderte die Anwesenden dazu auf mit den Stühlen nach vorn zu kommen um ein Willkommensspiel
durchzuführen.Helga übernahm die Spielleitung - sie war ja vor kurzem mit Saskia und Jasmin auf einem Kurs.

 
Kuschelig, wer aufgerufen wird, rückt einen Stuhl weiter - auf den Schoß des Nachbarn - und das teilweise stapelweise.

  
Mal ist man Packesel, mal kommt man sich vor wie ein Sandwich und mal sitzt man obenauf.

  
Im Musikkorps Rendsburg sind solche Spiele überhaupt kein Problem :-D da gibt es keine Berührungsängste.

Nach diesem Willkommensspiel meldete sich Hans-Jürgen Klink als Vorsitzender zu Wort
 Dieses mal sollte es kein Jahresrückblick sein - Zitat: "Den spare ich mir für die Jahreshauptversammlung auf."

  
Hansi führte vor Augen, wie wenig man in der heutigen Zeit die Werte des Weihnachtsfestes beachtet und dass das
Weihnachtsfest immer mehr von Konsum und Stress bestimmt wird z. B. durch Schokoladen-Weihnachtsmänner im September u. ä..
Seine Worte zielten darauf ab, dass heutzutage die Zwischenmenschlichkeit auch in der Weihnachtszeit viel zu kurz käme 
und dass Menschen, die sich nicht in Vereinen tummeln mehr oder weniger arm dran sind. Der Zusammenhalt, das Sozialverhalten
und die Solidarität aller Altersgruppen im Musikkorps Rendsburg im letzten Jahr zeige, dass man auf dem rechten Weg ist.

  

Abschließend las der Vorsitzende ein Gedicht über das Weihnachtsgebäck vor,
in dem sich Zucker, Zimt u. a. Zutaten streiten, wer nun wichtiger sei, und das am Ende zum Ausdruck bringt:

...nur gemeinsam sind wir stark!  

Nach dem sehr treffenden Grußwort des Vorsitzenden wurde das Kuchenbuffet endlich eröffnet
 

 

  

 

  

   
Wie jedes Jahr waren auch die Senioren gekommen um mit der Jugend das Weihnachtsfest zu feiern.

  
Unsere Organisatoren: Saskia und Jasmin - nicht nur musikalisch auf einer Welle sondern auch telepathisch :-D
und so wusste Saskia, als sie von draußen hereinkam, ganz genau, unter welchem Becher der Ball lag.

  
Natürlich gaben wir unseren nichtaktiven Mitgliedern, Eltern und Gästen auch ein Weihnachtskonzert
 

Sandra Folkers mit Anhang Niklas und Annabell kam gerade rechtzeitig dazu.
  

Ein Geburtstagskind hatten wir auch im Saal
 
und so kriegte unsere Exbetreuerin Hanna einen Blumenstrauss und ein Geburtstagsständchen, ohne dass sie nullte.
  
"Hoch soll sie leben, Happy Birthday to you und Congratulations, liebe Hanna!"

  

Während unseres Weihnachtskonzertes erfuhren wir, dass "ER"gekommen war.
  
Doch vor der Bescherung wollten Hansi und Tina erstmal ein paar Jubilare würdigen: Sie baten
Stefan Welz, Manfred Fuldt und Laura Scheel nach vorn und überreichten ihnen die
verdienten Urkunden für treue aktive Mitgliedschaft.

     
Stefan (links) trommelt seit 5 Jahren und bildet in Hansis Abwesenheit den Trommelnachwuchs aus.
Er wollte schon aufhören, blieb aber bei uns. Außerdem ist er unsere Spaßkanone.
Wir danken dir Stefan und wünschen, dass du bald wieder Verstärkung bekommst.

Manni (rechts) ist seit 10 Jahren aktiv an der gr. Trommel und fungiert seit ein paar Jahren im Vorstand als Instrumentenwart.
Außerdem lagert fast das gesamte Vereinseigentum bei ihm zu Hause, wozu neben Instrumenten und Uniformen auch
Kühlregal, Pavillone und Holz u. m. gehören:

"DANKE FAMILIE FULDT!"

Klein Laurinchen ist zwar selbst erst fünf Jahre alt, hat sich aber die Urkunde schon redlich verdient. Als Tochter unseres
Gründungsmitglieds Sylvia, die gleichzeitig Kassenwartin, Ausbilderin und Trompeterin ist, wurde sie von Geburt an
zu allen Proben, Fahrten, Aktivitäten und Auftritten mitgeschleift. Ihre erste Vereinsreise nach Stralsund
tätigte sie im Alter von nur sechs Wochen. Und seit dem Jahr 2002 steht sie bis zum Umfallen bei Proben
und Auftritten mit ihren Rumbakugeln in erster Reihe, hat einige Zeit am Trommelunterricht teilgenommen
und versucht seit ein paar Tagen endlich das heißersehnte Flötenspiel zu lernen.

Wer in Frage stellt, dass so kleine Kinder eine Ehrung verdienen, dem wollen wir kurz klarmachen, dass sich
auch die Kleinsten schon mit ihrer Gruppe identifizieren - und das in einem fast größerem Ausmaß als Große. 
     
Laura (3) stand 2002 bei einem 2-stündigen Weihnachtskonzert rotgefroren und zitternd in erster Reihe, die Tränchen
rollten, weil die Kälte schmerzte (- 4°). Wir wollten sie in einen mitgeführten PKW setzen und mit heißem Kakao und
Orangensaft wärmen; aber sie weigerte sich, brüllte aus vollem Hals los und schlug um sich,  als wir sie dann
nach einer Weile zwangsweise aus der Gruppe entfernten, weil es nicht mehr zu vertreten war sie stehen zu lassen. 
In anderen Sitzuationen schlief Laura auch schon im Marschieren ein :-D

Nach den Ehrungen pochte es an der Tür - der Weihnachtsmann war da.

Respektvolle Erwartung bei den Kleinen

Doch Angst musste in diesem Jahr keiner haben.

     
Es war ein lieber SANTA KLAUS-Dieter,
der die Rute gleich zu Hause ließ und der es dem einen oder anderen nachsah, dass er
kein Gedicht gelernt hatte.
  
Naja, bei uns hatte wohl keiner die Rute verdient; denn die Aktiven haben dieses Jahr einiges
leisten müssen :-D
  
Trotzdem trugen die Kleinen emsig ihre Liedchen und Gedichtchen vor und auch der eine oder
andere Jugendliche und Erwachsene musste herhalten um ein Weihnachtslied anzustimmen - unterstützt von allen anderen.
     

     

Als der Weihnachtsmann weg war, gab es ein weiteres neues Spiel - den Zeitungstanz
   
Nicht schwer??? - Na, versucht euch mal im Tanz auf einer Zeitung zu bewegen, die sich in jeder
Musikpause halbiert. Also: Ich verlor mit Laura beim vierten Falten das Gleichgewicht.


Und nochmal gab es Geschenke:

"JULKLAP" stand an und wurde von Saskia und Jasmin geordnet.

  

  

Zwischen den Programmpunkten wurde natürlich genascht, getobt, Sprudel und Kaffee getrunken und geklönt.
  

  

  
Unsere Piepsen stärken sich - Kevin hat `nen Schalk im Nacken

  
Vorher noch mit weißem Bart (Klaus) - Senioren unterhalten sich

  
Star bei Klein und Groß: Annabell - Lisa betrachtet ihre Ausbeute

Im Übrigen stellte Lisa fest, dass bei uns der echte Weihnachtsmann war. Als Sylvia fragte, ob denn der Weihnachtsmann auf
dem Weihnachtsmarkt nicht echt sei, antwortete Lisa: "Nein, der verteilt ja nur Naschis!" :-D

Die Weihnachtsfeier wurde mit dem aus der Mottenkiste geholten aber altbewährten "BLINZELSPIEL" beendet.
  

  
Bei diesem Spiel hatten die Mitglieder Ausdauer

  
Scheinbar wollten sie nicht nach Hause

  
und so tauschten die Vorder- und Hintermänner ein paar mal die Plätze.


Nach Plan sollte die Weihnachtsfeier um etwa 18:30 Uhr enden; doch wir überzogen um fast eine Stunde.
So ist das bei uns üblich, im Musikkorps Rendsburg sind die Mitglieder gerne zusammen.
Und da der Hausmeister uns seit neuestem den Schlüssel anvertraut, mussten wir dieses mal nicht unter Zeitdruck leiden
um am Ende zum Smalltalken vor der Tür  zu stehen. Wir konnten überziehen ohne auf die Uhr zu schauen. Herrlich!!!

Dieses mal möchte ich mich nicht nur bei der Jugendabteilung, Organisatoren und Einkäufern bedanken, sondern auch bei den
Kindern und Jugendlichen, die sich nicht nur am Vergnügen sondern auch am Aufbau und bis zum bitteren Ende
um etwa 21 Uhr an den Abbau- und Reinigungsarbeiten beteiligten. Ihr seid einfach klasse, so macht es Spaß!

Bei dem besonderen Lob, das ich dem Jugendvorstand und Mitarbeitern aussprechen muss, komme ich mir allmählich blöde vor.
Es wiederholt sich ja ständig. Aber was sein muss, muss sein: Auch diese Aktivität war spaßig, erlebnisreich und gut durchdacht.
Ihr habt es mal wieder toll hingekriegt alt und jung zu mischen und für alle Generationen zwischen 4 - 78 Jahren einen
schönen, gemeinsamen Nachmittag zu gestalten. Es bleibt nur zu sagen: "Ihr seid ein gutes Team! Macht weiter so!"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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