Scheitert das Stadtfest in Rendsburg?

Presseinformationen über RD-Herbstkonzept des RD Marketings ab Oktober 2004

Bröckchenweise wurden Bürger in und um Rendsburg auf Änderungen bezüglich des RD-Herbstes vorbereitet. Am 7. Oktober 2004 konnte man in der Landeszeitung einen Presseartikel lesen, der ein neues Konzept ankündigte. Das Stadtfest "Rendsburger Herbst" sollte demnach mit veränderten Personalien auf neue Beine gestellt werden. Der Sprecher (Vorsitzende)des RD-Marketings, Gunnar Knabe (BMW-Händler und Ratsherr), teilte der Presse mit, dass man die von vielen Seiten geäußerten Kritiken sehr ernst genommen habe. In mehreren Arbeitsrunden seien schon neue Grundlagen geschaffen worden. Ein neues Gremium arbeitet an einem Konzept, das bisherige Schwachstellen beseitigen soll. Für die Kultur sind künftig Peter Feuser (Leiter der Heimvolkshochschule) und der Herr Westphal (Museumsleiter) verantwortlich. Angeblich soll reges Interesse vorhanden sein, an den Vorbereitungen mitzuarbeiten. 

Als nächstes entnahm man derselben Zeitung

Die Plätze und Straßen in der Innenstadt werden beim Rendsburger Stadtfest künftig vermarktet. Über die Landeszeitung werden sogenannte "Mitorganisatoren" gesucht, die sich mit einem attraktiven eigenem Konzept für Buden und Programm bewerben und die Plätze und Straßen beim Rendsburger Herbst auf eigene Rechnung bestücken. Lediglich das Stadtseegelände soll unverändert bleiben. Das neue Konzept soll durch die Co-Veranstalter neue Ideen produzieren, hieß es in der Zeitung, es soll alte Seilschaften aufbrechen und denen eine Chance zur Gestaltung geben, die bisher dazu keine Gelegenheit hatten.

Das Musikkorps Rendsburg, das in der Vergangenheit im Arbeitskreis Rendsburger Herbst aktiv vertreten war bezeichnet die "edlen Motive" als äußerst fragwürdig. Die sog. "alten Seilschaften" arbeiteten im Gegensatz zu den "neuen Seilschaften" spontan und engagiert. Darüber täuschen auch einzelne Kritiken nach jedem Rendsburger Herbst nicht hinweg. Ganz besonders wundert man sich im MKRD darüber, dass lt. Presse auch für den Obereiderhafen ein neues Konzept her muss, wo dort doch alles zum Besten lief. Das Streichen der beliebten und völlig kritiklos gebliebenen int. Großveranstaltung "Klingende Herbstparade" ist schon gar nicht nachvollziehbar; denn diese Veranstaltung kostete im Verhältnis zu anderen so gut wie nichts, rückte Rendsburg international ins Rampenlicht, förderte sogar den Tourismus (viele Musiker kamen als Touristen wieder) und erfreute Menschen aller Altersgruppen und Schichten. Ausnahmen sind vielleicht Menschen, die Trennlinien zwischen "hoher Kultur" und dem Vereinsleben ziehen, und die mit ähnlicher Arbeit ihr Geld verdienen. Solche Menschen sehen nicht den Erfolg sondern fürchten wohl nur, dass eine Klingende Herbstparade sie selbst ins Hintertreffen geraten lässt, weil sie gar nicht imstande sind unter so günstigen Konditionen zu arbeiten.   

18.01.2005
Am 18. Januar ging das Stadtfest Rendsburger Herbst erneut durch die Presse. Dem Bericht zufolge muss abgespeckt werden bzw. droht das Stadtfest zu kippen, weil wegen dem Obereiderhafenprojekt Baumaßnahmen anstehen und zwei Plätze wegfallen. Außerdem hat das RD-Marketing Probleme damit, ein vernünftiges Programm zusammenzustellen. Lt. Presse fehlen entsprechende Erfahrungen, Verbindungen und Routine. Nun konsultiert man den ehemaligen Arbeitskreis RD-Herbst Leiter, Alv Gundlach, der wieder beratend zur Seite stehen wird. Aber das scheint lt. Presse nicht allen im RD-Marketing zu passen. Der erste Sprecher des RD Marketings, Gunnar Knabe, erklärte u. a. "Man muss sehen, wie man mit den Problemen umgeht. Es ist unser erklärter Wille das Stadtfest stattfinden zu lassen."

Wie - das steht wohl auf einem anderen Blatt Papier. Als ob gerade er als Ratsherr nicht gewusst hätte, wann am Baumaßnahmen für das Obereiderhafenprojekt anstehen. Wieso hat man ausgerechnet für den betroffenen Schiffbrückenplatz ein tolles Konzept vorliegen, während Konzepte für die vom Baumaßnahmen freien Plätze "Altstädter Markt und Theatervorplatz" noch zu fehlen scheinen? Der Paradeplatz, das Arsenal und das Stadtseegelände bleiben unverändert, heißt es.  Also hier stellen wir uns zurecht die Frage, ob noch genug Vereine mitmachen. Rückmeldungen sagen etwas anderes aus und die Nachlese für 2004 war mit nur sieben Einrichtungen incl. Polizei und Sanitäter auch sehr dünn besucht. 

Unsere Meinung zum Zeitungsartikel ist klar: Im RD-Marketing geraten Verantwortliche in Panik. Sie haben die 1 3/4 Jahre seit Gründung des Vereins zu wenig oder gar nichts für das Stadtfest investiert sondern lebten von Zukunftsvisionen, die sie selbst gar nicht verwirklichen können. Sie haben Reden geschwungen, sich mit Zeitmangel entschuldigt, Vereine eingeladen, wobei der zuständige Ansprechpartner gar nicht erschien. Es wurden leere Versprechungen gemacht und Vereine verprellt. Man schob auf, ließ Vereine bei Anfragen auflaufen und legte z. T. harte Geschäftsgebahren an den Tag. Alles, was erreicht wurde, war, dass Programmpunkte gestrichen wurden und das Stadtfest an Co-Veranstalter abgeschoben werden soll um einen Selbstgänger daraus zu machen. Doch es springen nicht genügend Co-Veranstalter ins Boot.

Das gesamte Stadtfest scheint in den Bach zu fallen, also stellen sich die Verantwortlichen hin und versuchen der Stadt den Schwarzen Peter zuzuschieben, um Entschuldigungen ist man nie verlegen. Der erste Sprecher, Gunnar Knabe weiß - wie die meisten Bürger - dass gebaut wird; denn er sitzt als Ratsherr selbst im Ausschuss "Bau und Umwelt" der Stadt Rendsburg. Die Gründe, dass man mit dem RD-Herbst nicht weiterkommt sondern rückwärts geht, dürften sein, dass die Verantwortlichen den erfahreneren Menschen nicht mit der nötigen Achtung entgegentreten und selbst wohl kein Interesse am Stadtfest haben, weil bei diesem Fest nicht nur für die eigenen Bedürfnisse gearbeitet werden muss sondern für alle anderen auch. Statt auf Erfahrungen von Mitgliedern im RD-Marketing zurückzugreifen, hat man ihnen wohl Gründe geliefert zurückzutreten, weil vielleicht eine Gegenleistung gefordert wurde o. ä..

Der BMW-Händler hat "RD macht Mobil"
der VHS-Leiter hat "RD ist Kult" und den "Kinosommer"

Scheinbar reicht das Engagement der beiden verantwortlichen Sprecher des RD-Marketings nicht für mehr als Eigenwerbung und stolze Vorträge über Zukunftsvisionen, die man selbst gar nicht erfüllen kann. Gegenwind vertragen die Herren wohl auch nicht, das wird auf´s Schärfste geahndet, u. a. mit verleumdenden Behauptungen gegenüber einem Jugendmusikverein.
Wir haben es ja erlebt!

22.01.2005 Neuer Pressebericht
Uihuihuih, was geht hinter den Kulissen des RD-Marketings vor sich?
Museumsleiter Dr. Martin Westphal ist aus der Steuerungsgruppe Rendsburger Herbst zurückgetreten, welche er mit VHS-Leiter Peter Feuser (zweiter Sprecher des RD-Marketings) seit September 2004 leitete. Die 8-10-köpfige Steuerungsgruppe sollte verantwortlich sein für die Kultur im Stadtfest und für die Organisation der Vereine und Verbände im Stadtseegelände, wobei der verantwortliche VHS-Leiter Feuser nicht einmal auf der Nachlese erschien um über Planungen zu berichten. 
Laut Presse soll ein über Jahre gewachsenes Dickicht von Interessen und undurchschaubaren Beziehungskisten eine Durchsetzung der Vorstellungen des Museumsleiters unmöglich machen.

Wir fragen uns, welche über Jahre gewachsenen Beziehungskisten heute eine so düstere Rolle spielen: Der alte Arbeitskreis RD-Herbst ist längst geplatzt, langjährig aktive Vereine - darunter auch wir - haben sich ebenso zurückgezogen wie Standbeschicker, die z. T. über die Jahrzehnte bis 2003 aktiv an der Organisation des RD-Herbstes mitwirkten. Nach unserem Wissen ist nur noch die im Jahr 2003 dazugekommene Bürokraft übriggeblieben. Ansonsten gibt es nur noch neue Gesichter. Es muss auch mal ausdrücklich betont werden, dass das Musikkorps Rendsburg nicht aufgrund irgendwelcher persönlichen Beziehungen aktiv wurde. Der Arbeitskreis RD-Herbst hatte den Verein seinerzeit ganz unverhofft um eine Weiterführung der traditionellen Musikfestivale zum RD-Herbst gebeten. Beziehungen gab es zu dieser Zeit nur dahingehend, das ein Mitglied des Carnevalclub Rendsburg das MKRD kannte und wusste, dass es an ähnlichen Musikfestivalen teilnimmt. 

Der ehemalige Arbeitskreisvorsitzende bzw. Projektleiter Alv Gundlach springt lt. Presse vom 18.01.05 erst jetzt wieder beratend ein, weil es brennt. 

Die Beziehungskisten und Interessen scheinen also nicht aus dem Bereich Stadtfest zu kommen. Aber wie in diesen Gefilden üblich, werden Namen und Verursacher verschwiegen. Für den Rücktritt des Museumsleiters werden ein paar Gründe genannt, die darauf schließen lassen, dass den Vereinen und Verbänden im Stadtseegelände noch mehr "Übles" bevorsteht als das bereits seit 2003 erlebte.

In der im September ins Leben gerufenen Steuerungsgruppe wird lt. Presse z. B. über eine Teilung des Stadtseegeländes zwischen gewerblichen und ehrenamtlichen Gruppen diskutiert. Für Herrn Westphal ist dadurch eine qualitative Auswahl des Angebotes ausgeschlossen. Er rechnet - richtigerweise - mit zwangsläufigen Konflikten, die zwischen gewerblichen Anbietern und Vereinen im Stadtseegelände entstehen würden, weil die Vereine sich durch Verkauf eine Aufbesserung der Vereinskasse versprechen, und er erzählte der Landeszeitung, dass - Zitat: "Eine Regulierung oder gar ein Verbot der Vereinsaktivitäten deren ohnehin "kaum noch wahrnehmbare Teilnahmebereitschaft" gänzlich abwürgen würde ." 

WILL MAN DIE LETZTEN VEREINE DURCH EIN VERKAUFSVERBOT VERTREIBEN?

Dafür spricht, dass Herr Westphal der Auffassung ist, dass eine Rückgewinnung der Vereine unter der derzeitigen personellen Konstellation nicht gelingen kann. Im Dickicht der über Jahre gewachsenen Interessen und undurchschaubaren Beziehungskisten sieht er sich außerstande einen kommerzfreien Raum für Vereinsinitiativen zu schaffen. Es übersteigt seine ehrenamtlichen, beruflichen und intellektuellen Ressourcen, erklärte er der Presse.

Was Herr Westphal geplant hat, ob er sich für Vereine und Verbände im Stadtseegelände eingesetzt hat, welche qualitative Auswahl er meint, wissen wir nicht. Er ist auf Sitzungen leider nie in Erscheinung getreten.

29.01.2005
Aus der Rubrik "Stadtgespräch", in der Chefredakteur Jürgen Muhl der Landeszeitung regelmäßig seine Meinung zu Schlagzeilen der Woche u. ä. wiedergibt, geht hervor, dass auch Thomas Krüger (Inhaber einer Whisky-Galerie und Vorstandsmitglied im RD Marketing) aus dem Stadtfest-Steuerungsteam im RD-Marketing ausgeschieden ist. Nachdem es einen Eklat darüber gab, dass der Ex-Organisator Alv Gundlach wieder ins Spiel gebracht wird, soll Herr Krüger den Raum verlassen und die Mitarbeit beendet haben. Außerdem scheint keiner zu wissen, wie es nun weitergeht. Die Mannschaft hat wohl immer noch kein vernünftiges Konzept für den Rendsburger Herbst und im Rathaus wird lt. Stadtgespräch schon an Plänen gearbeitet das Stadtfest an kommerzielle Anbieter zu verkaufen.

Mann, Mann, Mann! Warum beschränkt man sich in Deutschland nur noch darauf "neue Einnahmequellen zu erschließen", statt die Dinge mit eigenem Einsatz und Bündelung von Kräften beim Schopf zu packen? Und wenn schon ums Geld gejammert wird, dann sollte man sich die Vereine warm halten. Keiner arbeitet günstiger als sie.  

02.02.2005
Es gibt wieder Neues vom RD-Herbst in der Landeszeitung.
In der Zeitung abgebildet war aus der Steuerungsgruppe RD-Herbst, Gunnar Knabe (BMW-Händler und Ratsherr), Peter Feuser (Leiter der VHS) und als 1. Sprecher der Gruppe der bisher unbekannte Olaf Paulisch (Gebäudemanagement & Immobilien). Die Herren kündigen an, dass die Gaststätte "Alte Markthalle" den Altstädter Markt übernimmt. Micky Bratwurst und Kalli Meyer halten trotz Baumaßnahmen am Schiffbrückenplatz fest und wollen dort auf einer vom Bau verschonten Fläche etwas von Rendsburgern für Rendsburger tun.

Gravierende Änderungen gibt es wie erwartet im Stadtseegelände. Eine abgegrenzte kommerzfreie Zone ist dort geplant. Vereine dürfen dort für kostenfreies Programm sorgen, müssen aber die gleichen Standgebühren bezahlen wie gewerbliche Anbieter, wenn sie mit z. B.  Glücksraddrehen, Kaffee- und Kuchenverkauf o. ä. Geld einnehmen wollen.  Und in diesem Fall werden sie auf ein anderes Gelände im Stadtseegelände verschoben.

Wir vom Musikkorps Rendsburg fragen uns nun, wie kleine Vereine, die ohnehin schon finanzielle Probleme haben, ihre Kosten für den Stand refinanzieren sollen. Benzin kostet Geld, Vereinswerbung kostet Geld, Festzeltgarnituren und Pavillone kosten Geld, Stromkabel kosten Geld und jedes Infoblatt kostet ebenfalls Geld. 

Gerüchteküche bis April 2005
Nach diesen Artikeln wurde es still um den Rendsburger Herbst 2005. Aber neben diesen Presseveröffentlichungen, gibt es natürlich auch allerlei Rückmeldungen. Natürlich hauen wir unsere Zuträger hier nicht in die Pfanne, und so weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass folgende Angaben nicht der Wahrheit entsprechen müssen und ebenso gut haltlose Gerüchte sein könnten:

Im Frühjahr 2005 soll die Bürokraft fristlos gekündigt haben, weil ein Arbeiten mangels Vollmachten nicht möglich war.

Zwischenzeitlich soll man sie zurückgewonnen haben. Außerdem soll sich der ehemalige Projektleiter des RD-Herbstes nun endgültig zurückgezogen haben. Er wollte nur beratend einspringen, wurde dann aber allein gelassen, was das Fass zum Überlaufen brachte. 

Bis April 2005 sollen nur Co-Veranstalter für den Schiffbrückenplatz gefunden worden sein und für den Altstädter Markt soll angeblich die Markthalle einstehen.

Die Vereine im Stadtseegelände sollen tatsächlich ganz empfindlich zur Kasse gebeten werden, wenn sie etwas verkaufen möchten. Im Falle, dass ein Verein einen Bierpilz aufstellt, sind lt. Gerücht 2.200 € (statt bisher 700 €)zu bezahlen. Darüber hinaus sollen nur noch drei statt bisher fünf Bierpilze genehmigt werden. "Großzügig" vorgeschlagen wurde, dass Vereine sich dann doch zusammentun und die Zeche teilen sollten. 

     Was ein Kaffee- und Kuchenstand wie unserer heute kostet, entzieht sich leider noch unserer Kenntnis; denn das Musikkorps Rendsburg wird logischerweise nicht mehr zu den Versammlungen für Vereine und Verbände eingeladen.

Ein weiteres Gerücht sagt aus, dass Vereine und Verbände nun getrennt voneinander eingeladen werden. Nachvollziehen können wir das; denn wir mussten uns in der Vergangenheit schon anhören, dass die "Hohe Kultur" (Kulturzentrum "Hohes Arsenal etc.) sich im Stadtfest ausbreiten möchte und die "Niedere Kultur" (Vereine) helfend einbinden will. Wahrscheinlich legt man intern und heimlich fest, was "hoch" und was "nieder" ist und trennt es dann entsprechend im Einladeverfahren.

Unsere Erfahrungen - unsere Meinung

Was wir wissen, ist, dass Anfang 2004 ein berstend voller Volkshochschulsaal dafür sprach, dass es genügend engagierte Vereinsvertreter in Rendsburg gibt. Doch die Macher im neuen RD-Marketing gehen schlecht mit den ehrenamtlich engagierten Menschen um. Ihr Verhalten und ihre Äußerungen deuten darauf hin, dass sie wahrscheinlich nicht einmal wissen, was ehrenamtliches Engagement ist, obgleich sie behaupten ehrenamtlich tätig zu sein. Erkennbar ist dies für die Vereinsvertreter aber nicht.
Die beiden ersten Sprecher im RD-Marketing schmieden zwar Pläne haben aber scheinbar keinen vernünftigen Plan und tun nicht genug für den Rendsburger Herbst.

Stattdessen vergeudeten sie im Jahr 2004 die Zeit von interessierten und engagierten Menschen, luden erst ca. ein 3/4 Jahr nach Gründung des RD-Marketings die Vereine zur Sitzung ein, lockten dabei mit einer besseren Integrierung zum Jubiläumsherbst. Doch im berstend vollen Volkshochschulsaal standen sie da, freuten sich über die rege Beteiligung, konnten aber nichts vorweisen und entschuldigten sich mit Zeitmangel, wobei sie beklagten, dass sie nur ehrenamtlich tätig seien und nicht alles allein machen können. Aus "Neuerungen 2004" wurde "Nachlese 2003" und "Versprechen für 2005" gemacht und man nutzte die Gelegenheit für eine Mitgliedschaft zu werben, ohne je erkennbare Leistungen erbracht zu haben. Zur nächsten Sitzung erschien kein Verantwortlicher mehr. Wenn nicht ein bereits zurückgetretener Platzwart als Versammlungsleitung eingesprungen wäre, hätte es in Rendsburg sicher geknallt.

Durch die Presseberichte wird deutlich, wie wenig sich die Führungskräfte für Rendsburger Herbste einsetzten. Immerhin besteht das RD Marketing bereits 2 Jahre, ein Vereinsvorsitzender vom MKRD müsste dafür sicher schon längst seinen Hut nehmen. Das die höhere Kultur nicht schon längst für Programm gesorgt hat, verwundert uns sehr. Schließlich hatte VHS-Leiter Feuser ja schon im Jahr 2003 große Pläne, die scheinbar auch heute noch verfolgt werden, wenn man zwischen den Zeilen liest.  

Unser Eindruck vom RD-Marketing ist ziemlich deutlch: Ein paar Herren kamen 2003 daher, fühlen sich unter der Bezeichnung RD Marketing wichtig und stark. Man ging oder geht davon aus, dass es reicht, wenn das RD-Marketing seinen Namen für Feste hergibt - Programm gestalten, arbeiten und bezahlen sollen andere.  Und man erwartet, dass sich jeder für ihre Interessen begeistert und sie noch mitfinanziert oder bei der Durchführung hilft. Wir betrachten das nicht nur als recht unprofessionelles Verhalten sondern als Verhöhnung des ehrenamtlichen Engagements.

Der Rendsburger Herbst ist für die Herren wohl lediglich ein unliebsames Muss. Die Öffentlichkeit wäre ja auch verärgert, wenn man ausgerechnet dieses Fest streicht. Doch Herr Knabe und Herr Feuser interessieren sich unserer Meinung nach in erster Linie nur für Veranstaltungen wie

RD macht mobil = Da kann man seine Autos in die Innenstadt stellen und verkaufen
RD ist Kult und der Kinosommer = Da kann man das Arsenal am Wochenende öffnen, den Innenhof vollkriegen, Kunden werben und Kurse verkaufen

Beim Rendsburger Herbst muss man Flächen und Besucherzahlen teilen, man muss sich mit Besuchern abgeben, die nur mal so vorbeischauen ohne etwas zu beabsichtigen, man muss sich ums Programm kümmern und sich u. a. bemühen die Kosten für Klingende Herbstparaden o. a. zu decken. Man muss sich dazu niederlassen engagierten Menschen mit Achtung entgegenzutreten, obwohl sie so dumm sind sich während des RD-Herbstes unter ziemlich unwürdigen Bedingungen im Stadtseegelände betätigen und die Finger dabei schmutzig machen.

Danach steht den neuen Machern wohl nicht der Sinn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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