Besuch vom Grazer Spielmannszug

22. August 2004

Unsere Gäste aus Graz waren abends um 19:30 Uhr losgefahren und hatten sich für 14-16 Uhr bei uns angekündigt.
Um 11:30 Uhr ging mein Handy. Michael war dran: "Wir sind schon durch den Elbtunnel durch. Huih, da kam ich aber
in Fahrt. Wir hatten ja geplant die Gäste mit einer geschmückten Halle zu überraschen und fertig stehenden Grills und
Salaten. Hansi hatte sich dazu den Schlüssel zur Unterkunft organisiert; aber er arbeitete ja noch, und ich fahre kein
Auto. Wir wollten uns ja erst um 13:30 Uhr treffen. Also telefonierte ich rum, und glücklicherweise kriegte ich
auch Leute zusammen, die spontan reagierten. Helga holte mich ab und wir fuhren zu Hansi, um die Schlüssel zu kriegen und die Grazer zu empfangen. Sylvia telefonierte herum, um den Aufbau zu verschieben.

 

Um etwa 12:30 Uhr trudelte der Bus mit den 40 Personen und zwei Hunden ein. Und um es kurz zu machen:
"Der Funke sprang über - sowohl bei jung als auch bei alt. Ich konnte nicht alles in Bildern festhalten, da
unsere Pläne etwas durcheinandergerieten, und das eine oder andere auf die Schnelle anders geregelt werden
und ein Arzt für Heidrun, eine Flötistin aus Graz, aufgetrieben werden musste.

Die Gäste entluden den Bus und richteten sich ein. Danach war erstmal ausruhen angesagt; denn um 15 Uhr wollte
der Kapellmeister proben, weil das Orchester nicht komplett mitreisen konnte, und Ersatzspieler aus Linz sich
kurzfristig zur Verstärkung angemeldet hatten. Man musste ja sehen, ob auch alles klappt.

Während der Mittagspause blieb etwa die Hälfte der Gruppe in der Unterkunft. Die anderen wussten nicht recht, was
sie machen sollten. Sie zeigten sich aber derart voller Vorfreude auf das Wasser in der Umgebung, und so bot ich
ihnen an, einen kurzen Spaziergang zum Kanal zu machen. Es blieb zwar nicht viel Zeit; aber wir kamen wenigstens
einmal durch den Fußgängertunnel und zurück. Ein Eis vom Kiosk war für die Jugendlichen auch noch drin. 

Ärgerlich war, dass die Rolltreppen in entgegengesetzter Richtung rollten. Beim ersten Durchgang störte das nicht weiter, man konnte sich ja auf den Rückweg freuen. Aber als wir 5 Min. später den Rückweg antraten, rollten die
Treppen in die andere Richtung. Also konnten wir sie auch nicht nutzen und mussten uns mit dem Fahrstuhl begnügen.

Schön war, dass ganz zufällig der Traditionssegler Roald Amundsen vorbeikam.
Die Gruppe brach in helle Begeisterung aus und zückte die Fotoapparate.


15:00 Uhr Die Grazer probten in der Halle
16:00 Uhr Klink´s fuhren mit Heidrun zum MQR ins Krankenhaus
Die anderen fingen an zu grillen. Die Kiddies beider Vereine spielten Fussball.
17:00 Uhr Patient versorgt - auch Klink´s können sich dazugesellen.
Tina aktiviert den Jugendvorstand um Gruppenspiele in Gang zu kriegen.

Foto-Impressionen:
 
Beim Essen


 
Kennenlernspiel: Immer schön ein Musikkorpsler, ein Grazer, ein Musikkorpsler, ein Grazer...

 

 
Obstkorb

 





Theaterstück: Die Bäume wiegen sich im Wind

 
Der Mond geht unter - und ein paar Bäume verausgabten sich im Sturm *grins*

 
links: Kurios - der Große Vorhang im schwarzen Hemd war Statist beim Theater. -
rechts: Die Bäume wiegen noch, und davor gleiten die Schwäne gackernd über den See.

 
Leider verpasst:
Am Schluss pinkelt der Hund (sitzt vor Lachen an der Erde) der Prinzessin Sabrina ans Bein.

Nach dem Theaterstück sollte kurz etwas getrunken und dann der zweite Teil begonnen werden.

 
Die Jugend machte uns einen Strich durch die Rechnung. Sie fühlte sich wohler auf den Heuballen.

 
Naja, wir ließen sie, es sollte ja in erster Linie ihr Kennenlerntag sein.

 
Als die ersten schon nach Hause gegangen waren, wollte der Rest noch musizieren.
Es wurde ja auch mehrfach danach gefragt, da kommt man nicht drum herum.

 
Und der kleine Haufen drehte sogar noch eine kleine Runde um den Rasen.
Ist manchmal schon ein ziemlich verrücktes Völkchen, unsere Jugend.

Um etwa 20:00 Uhr bauten wir ab (wir hatten ja vorsorglich unseren Pavillon mitgebracht, falls es doch
noch regnen sollte. Und gegen 21:00 Uhr verließen wir unsere Gäste. Sie waren ja schon über 24 Stunden
auf den Beinen, und morgen fahren wir um 9 Uhr los nach Kiel und Travemünde. Im Bus hatte es - außer
für die Kleinsten - wohl keinen Schlaf gegeben. *Grins* - das kommt mir irgendwie bekannt vor.

Zu Hause erfuhr ich dann mal wieder, wie klein die Welt ist: Im Gespräch mit Gert aus Graz erfuhr Hansi, dass der Gründer des Grazer Spielmannszugs (heute 83 Jahre alt) auch ihn schon dirigiert hatte. Das war im Jahr 1966 beim gemeinsamen Spiel im Programm des ÖTB-Festes in Innsbruck. Dort war unser Boss als kleiner Trommler mit
dem BTSV-Spielmannszug. Und auch Geert war damals dabei, allerdings als Flötist.

Eine Grazerin, ?Inge, wollte gern die Kolonialschule sehen, auf die ihre Mutter in den 40er Jahren zur Schule ging.
Schade, dass sie nicht mehr steht. Eine andere Grazerin wird sich während ihres Aufenthaltes mit einer
Urlaubsbekanntschaft aus Griechenland treffen, die in Hamburg wohnt, und der Beckenspieler Raimund aus
Graz wollte nach 9 Jahren endlich seine Schwester in Lübeck besuchen. Ich sage ja: Klein ist die Welt. 

Eines steht nach dem ersten Tag schon fest, die Jugend hat sich gleich zusammen gefunden - die Erwachsenen auch. Die beiden Musikvereine spielen zwar unterschiedliche Musik, sind sich aber im Wesen recht ähnlich, und
die Mischung der Altersgruppen ist ebenfalls passend. Sogar die Kleinsten können Freunde gewinnen.

Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Werner Erdmann vom Generalkonsulat
Izmir in der Türkei für die Ermöglichung dieser Begegnung. Heute können wir wirklich sagen:

"Sie haben damit ein gutes Werk getan.
Es scheint den Grazern bei uns zu gefallen, und uns gefällt es die Grazer in Rendsburg zu haben"

23. August 2004
Morgens um 9 Uhr fuhren wir nach Kiel. Vorgesehen war: Ein Einkaufsbummel, eine Hafenfahrt,
ein Konzert und die Besichtigung des Marineehrenmal Laboe und eines U-Bootes. Als wir Kiel erreichten, kamen
wir am Citti-Markt vorbei. Und sehr treffend sagte Michael: "Schaut mal, da haben wir ein schönes Beispiel für die
neue deutsche Rechtschreibung." *lol*

Wir parkten den Bus am Bahnhof und bekamen eine knappe Stunde Freilauf zum Bummeln und einkaufen. Wenn
ich mich nicht verhört habe, kauften sich einige Wolldecken, weil es doch sehr kalt in der Unterkunft war. Heidrun kaufte sich ein Stirnband zum Schutz ihres schmerzenden Ohrs.

Foto-Impressionen 


Hafenfahrt - gekonnt moderiert vom Kapitän - Brücke frei für Fahrgäste - und es durfte gesteuert werden

 

 
linkes Bild: links Gert und Inge, rechts Michael

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Konzert aus der Steiermark in Laboe: "Sie halten, was sie versprechen."

Wir kamen in den Genuss von Livemusik, die fast so klang, als ob man sie von CD abspielt. Wenn man bedenkt, dass das Orchester nicht komplett ist und sich mit Aushilfen aus Linz behilft, ist das sehr beachtlich. Die Hörproben
der Webseite geben wieder, was diese Musiker können.

 Die Hörproben

des Orchesters im Internet
 


 
Moderation: Kapellmeister und Reiseleiter, Ing. Michael Streitschwerdt
kündigte die Titel an und warb für sich, das MKRD und für den RD-Herbst.

Unsere Kinder nutzten die Zeit des Konzertes und verteilten im Publikum eifrig Werbung für die
Klingende Herbstparade am 28.08.2004, bei der die Grazer ja auch dabei sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

   
rechtes Bild: Eltern mit Kind

 

   


Linkes Bild: Victoria. Rechtes Bild im roten Polo-Shirt: Gert - ein Mann vom Fach, Wertungsrichter bei Fanfaronaden und der gestern erwähnte Flötist beim ÖTB-Turnfest 1966 in Innsbruck/Österreich. Und noch eine Anekdote: Auch ich (Tina) habe mit ihm schon zusammengespielt, und zwar als Flötistin des BTSV-Spielmannszuges beim ÖTB-Turnfest 1976 in Salzburg/Österreich *grins*. Nicht zu fassen, wie klein die Welt ist.

 
rechts in der Mitte: Elke

 
Linkes Bild: Melli und die Zwillinge, Lisa und Tina, sowie Martina.

 

  

 
Links in der Mitte: Raimund - rechts mit ???Christina und mit Ohrenschutz Heidrun.

 

 

Die Aussagen von gestern kann ich heute nur noch mal bestätigen. Der Grazer Spielmannszug und das
Musikkorps Rendsburg haben sich gesucht und gefunden. Die Grazer sind eine sehr offene und fröhliche Gruppe.
Es macht einfach Spaß mit ihnen zusammen zu sein.

Abends fuhren Hansi und ich kurz nach Hause, um einen Schlafsack und Bettzeug in die Waschmaschine zu
schmeißen, da Victoria eine Panne passiert war. Außerdem suchten wir wegen der schlechten Wetterprognose schnell nach Reservezielen im im Internet und druckten sie aus. Michael hatte sich für ein Modelleisenbahnmuseum in Hamburg interessiert. Der Abend klang mit lustigen Gruppenspielchen am Tisch und einem Gläschen Wein bzw. Proscetto gegen 23:00 Uhr aus.

Anekdote des Tages:
Nach dem Einkaufsbummel in Kiel und Hafenrundfahrt fuhren wir mit dem Bus nach Laboe. Wir vom Musikkorps Rendsburg achteten nicht darauf, wo wir waren, sondern stiegen mit den anderen gegen Mittag aus dem Bus. Da wir uns aber nicht mit Lunchpaketen gerüstet hatten, trennten wir uns von der Gruppe und holten uns Fischbrötchen, Backfisch, Pommes o. ä. am Imbiss auf dem Parkplatz. Pünktlich wie die Maurer waren wir auch zurück. Wir hatten ja mehrfach mitbekommen, dass die Gäste aus der Steiermark eine Runde zahlen müssen, wenn sie zu spät kommen und daher sehr pünktlich sind *grins*!

Am Bus angekommen begannen sich die Gäste für das anstehende Konzert umzuziehen. Als die ersten männlichen Oberkörper frei waren und wir merkten, dass der Platz etwas eng wurde, beschlossen wir pietätvoll zu weichen und setzten uns auf der anderen Straßenseite auf den Parkplatz. Von dort konnten wir nicht sehen, dass die Gäste fertig waren und wieder in den Bus stiegen. Und dann traf uns der Schlag:

Der Motor startete, der Bus fuhr los und die Grazer winkten uns fröhlich zu. Schock Schwerenot: Wir wussten doch nicht, wo sie hinfahren. Glücklicherweise kam der Bus nochmal an uns vorbei, und so konnten wir doch noch zusteigen. Wir stutzten über eine Bemerkung: "Na, Ihr Rendsburger seid aber ganz schön faul." Und dachten, es wäre gemeint, dass wir uns faul auf den Rasen gelümmelt hatten. Wir kamen aber schnell dahinter, dass dies nicht der Fall war. Die Nichtmusiker unter den Grazern waren nämlich schon zu Fuß zum Marinehrenmal gegangen, und
saßen auf den Bänken davor, als wir ankamen.

Wir wussten nicht, dass das Denkmal gleich um die Ecke stand. Und da wir zum Essen auf dem Parkplatz geblieben
waren, konnten wir es weder sehen, noch bekamen wir Ansagen mit. Sonst hätten wir uns sicher den Fußgängern
angeschlossen und die Zeit des Umziehens für einen Strandspaziergang oder ein Eis genutzt. 

24.08.2004 Bericht von Saskia (16 Jahre)

Heute stand eine Fahrt zum Heide Park Soltau und ein Besuch beim Spielmannszug in Kampen an, zu der ich und einige andere vom Musikkorps Rendsburg sich angemeldet hatten. Um Punkt 8.00 Uhr war der Bus bestiegen, und wir fuhren los. Wegen der ungünstigen Wetterlage wurde ins Auge gefasst, den Heidepark-Ausflug auszusetzen und stattdessen ins Modelleisenbahnmuseum in Hamburg zu fahren. Aber die Sonne schien, und so konnten wir unseren Weg nach Soltau fortsetzen, was uns natürlich sehr freute.

Um 11 Uhr kamen wir am Heidepark an, der Bus wurde auf dem Betriebsgelände geparkt. Dann zogen sich alle um für ein Konzert, das vereinbart war. Nicole, Timo, Monique und ich bekamen auch Poloshirts und Cappys von den Grazern und Percussioninstrumente *grins* - wir sollten mitspielen. Der Rest lief nebenher. Es war dann schon ein merkwürdiges Gefühl als fortgeschrittene Trompete und Ausbilderin wie in der Anfängerzeit hinten dran zu laufen und Musik zu spielen, die man nicht gewohnt ist. Aber es war mal etwas anderes und machte uns riesigen Spaß. Insgesamt marschierten wir 40 Minuten durch den Heidepark Soltau.

Danach war Freizeit angesetzt bis 15:15 Uhr. Der Kolossos, die Wildwasserbahn und alle anderen Attraktionen wurden in dieser Zeit ausgiebig genutzt. Eigentlich war geplant, dass wir uns noch weiter im Heidepark vergnügen; aber es fing an zu regnen, so dass dieses Vorhaben leider platzte. Wir traten früher als geplant den Weg zum Spielmannszug Kampen an.

Die Kampener empfingen uns sehr nett mit Kaffe und Kuchen. Die Grazer sollten bei ihren Freunden auf einer Bühne spielen, und wir vom Musikkorps Rendsburg freuten uns schon riesig auf das Konzert. Die Musik aus der Steiermark/Österreich klingt echt schön. Der Grazer Spielmannszug spielte sein Programm gekonnt herunter und es mussten am Ende noch zwei Zugaben gegeben werden. Timo spielte übrigens auch mit. Nach dem Konzert wurde gegrillt und Smalltalk unter alten und neugewonnenen Musikfreunden abgehalten. Die Grazer und die Kampener sind nämlich schon länger befreundet, weshalb die Grazer auch den Kontakt nach Kampen/Welle zwecks Besuch aufnahmen. Mit vollen Bäuchen und gut gelaunt machten wir uns auf den Heimweg, der nicht gerade kurz war. Um 23:50 Uhr kamen wir müde und ermattet in der Unterkunft an und fuhren sofort nach Hause.

Im Lauf des Tages konnten wir uns ausgiebig mit den Musikern aus Graz, Linz und Kampen austauschen. Dabei erfuhren wir unter anderem, dass der Spielmannszug Graz das zweitbeste Orchester in ganz Österreich ist, nur von den Linzern geschlagen, und dass sie auch schon ganz vorn lagen. Interessant war für uns, dass es in Österreich auch den Takko-Markt, New Yorker u. a. Geschäfte gibt, und dass man Zigaretten dort nur in Traffikmärkten und nicht wie hier in jedem Supermarkt bekommt (Die Idee finde ich als Nichtraucherin übrigens gut. Man sollte das auch hier so machen, dann gäbe es vielleicht nicht so viele Raucher. Aber hier fällt man ja an jeder Kasse über Zigaretten). Aber größtenteils unterhielten wir uns natürlich über Musik und Vereinsleben.

Wir zogen Vergleiche zwischen den Vereinen, deren Vereinsleben u. ä.. Teilweise war es uns ziemlich unangenehm über heikle Themen aus Rendsburg sprechen zu müssen, die unser Vereinsleben ziemlich erschweren. Als Mitarbeiterin im Musikkorps Rendsburg und Tochter der Vereinsleitung kriege ich ja wirklich alles mit. Aber was soll´s Ehrlichkeit währt am längsten, und Schönmalen hilft niemandem. Allerdings ist in Österreich auch nicht immer alles ganz einfach.

 Meine Meinung zu den Mitgliedern im Grazer Spielmannszug und der Linzer Aushilfen ist nur positiv: Alle sind zuvorkommend, man kann sich mit ihnen gut unterhalten und es ist ohne Ausnahme eine fröhliche und obendrein recht lustige Gruppe. Mir hat der Ausflug riesigen Spaß gemacht, und ich bin mir sicher, dass ich auch im Namen meiner Vereinskameraden spreche.

25.08.2004
Bericht von Jasmin:
 Heute sollte es mit den Grazern nach Lübeck gehen. Morgens versammelten ich die Mitglieder aus Graz und Rendsburg am Startort Deula, um gemeinsam den Ausflug zu beginnen. Zum Musikkorps Rendsburg zählten heute Sylvia, Laura, Lisa, Kiril, Timo, Nicole R., meine Mutter, Antje, und ich. Ich begann im Bus damit, mich zu stärken, während der Rest wohl damit beschäftigt war, erst einmal aufzuwachen. Aus heiterem Himmel kam plötzlich ??Hannelore??, um den Volljährigen einen Schluck Alkohol anzubieten. "Sollten wir vielleicht schrittweise besoffen gemacht werden?" fragte ich mich. Ich fand es nicht prickelnd, daran zu denken, dass ich den Tag vielleicht zwischen besoffenen Erwachsenen im Bus verbringen sollte. Aber im Laufe des Tages stellte ich fest, dass es sich nur um eine kleine Aufmunterung handelte.

Irgendwann kamen wir in Lübeck an. Nachdem alle aktiven Nicht-Rendsburger sich ihre Instrumente geschnappt hatten, suchten wir den Ort für das vorgesehene Platzkonzert. Nach einer relativ kurzen Musikdarbietung von den Grazern, die mir übrigens sehr gut gefiel, ging es weiter zum Holstentor, wo einige Erinnerungsfotos gemacht wurden. Bald darauf wurden die Instrumente zum Bus gebracht, und nun konnte jeder für sich selbst entscheiden, ob er in der Lübecker Innenstadt bummeln oder eine Stadtbesichtigung, geleitet von Andreas aus Graz, mitmachte.

2,5 Stunden später war Abfahrt nach Travemünde. Eigentlich war geplant, dass wir Sandworld besuchen, wo Skulpturen aus Sand gebaut werden und zu besichtigen sind. Darauf hatte ich mich besonders gefreut, da ich schon von Iceworld im Winter begeistert war.

Michael, der Dirigent vom Grazer Spielmannszug, ging mit einer Person mehr hinüber, um sich "Herr der Lage" zu werden. Nach etwa 10 Min. war er wieder da und stellte klar, dass wir erst ca. um 20 Uhr zu Hause sein würden, wenn wir Sandworld besuchen. Es folgte daraufhin eine demokratische Abstimmung, aber die Mehrheit wollte sich zu Hause ausruhen. Für ein Fünkchen Chance zur Nicht-Abfahrt diente das Angebot sich doch wenigstens eine Stunde aufzuhalten. Da stimmten auch wieder mehr dafür. Doch als Michael sich nochmal zu Wort meldete und argumentierte, dass die Fährfahrt zum Sandworld allein schon 15-20 Min. dauern würde, wurde doch als letzte Entscheidung die Heimfahrt beschlossen.

Tja, obwohl es schade ist nicht beim Sandworld gewesen zu sein, war es ein lustiger und spaßiger Ausflug nach Lübeck .

Jasmin (17 Jahre)

Bericht von Tina
Nachdem unser Zelt für die Herbstparade heute aufgebaut war, hielten wir Proben im Stadtseegelände ab. Die Sh:z kam vorbei, um Fotos von unseren Vorbereitungen aufs Stadtfest zu schießen. Auch mussten wir Personalangelegenheiten und Treffpläne für´s Wochenende regeln bzw. ausgeben. Aber dann konnten wir zur Unterkunft unserer Gäste fahren, um zu erfragen ob alles o. k. ist oder irgend etwas gebraucht wird.

Die Grazer waren zufrieden. Timo, der sich zwischenzeitlich als Ganzbetreuer bei ihnen einquartiert hatte, spielte mit einem Jungen Ball. Auf wohl vierzig in Reih und Glied aufgestellten Stühlen hingen T-Shirts, bedruckt mit unserer Hochbrücke. Ulla hatte einen Stempel dafür angefertigt. Michael und ein paar andere waren dabei die T-Shirts künstlerisch mit Namen zu versehen. (eine tolle Idee). Wir wurden von Gert, Inge, Raimund und ein paar anderen in die Runde aufgenommen, tranken ein Glas Wein mit und unterhielten uns angeregt über Musikvereine, Hunde, Politik, Sport, Jugendförderung, Kultur in beiden Ländern. Und ganz einstimmig stellten wir fest, dass es nichts über das
Gruppenleben gibt. Während andere sich nicht vorstellen können auf Luftmatratzen in Massenunterkünften zu schlafen, können wir uns nicht vorstellen, dass man auf diese schönen Erlebnisse verzichten kann.

Am Nachbartisch saßen die jüngeren in fröhlicher Runde zusammen. Sie scherzten, lachten und fühlten sich sichtlich wohl. Und besonders freuten sich alle, als einer der Grazer aus dem Herrenklo kam und feststellte, dass das Klo verstopft ist.

Während unserer Gespräche erfuhren wir, dass Michael am Freitag Geburtstag hat. Da müssen wir uns aber jetzt noch etwas einfallen lassen *grins* Auch dieser Abend war toll und endete gegen 23 Uhr.

26.08.2004
Heute ging es ins Legoland, und es schien nach Aussagen der Grazer dort trockener gewesen zu sein als in Rendsburg. Beim Aufbau unserer Zelte und Pavillone im Stadtseegelände goß es zeitweise wirklich eimerweise aus dem Himmel herab. Einen Bericht von der Fahrt zum Legoland erwarte ich von Timo, der heute allein mitgefahren war. Ich weiß nur, dass wir auf die Schnelle die Telefonnummer vom Pizza Blitz herausfinden mussten, als die Grazer die Grenze auf dem Rückweg passiert hatten. Aber da halfen mir die Jugendlichen am Stand, die solche Nummern im Kopf haben *grins*

Um etwa 20 Uhr war unser Zelt soweit fertig mit Schmuck und allem drum und dran. Sylvia, Laura, Lisa, Nadja, Saskia, Hansi und ich entschlossen bei unseren Gästen nach dem Rechten zu sehen. Als wir in die Halle kamen, war Inge sofort bei uns und bot uns Pizza an - ein glücklicher Zufall, wir hatten ja seit morgens nichts mehr gegessen. Auch ein Gläschen Lambrusco war noch drin. Beim Essen fragte ich mich: "Wer ist hier eigentlich wessen Gast?"

 

Unsere jüngeren Mitglieder spielten erst Ball und lümmelten sich mit den anderen auf die Luftmatratzen. Saskia und Nadja unterhielten sich angeregt mit den beiden Linzer Flötistinnen; aber der Tisch füllte sich dann auch noch mit Grazern.

 

Hansi hatte für Gert ein altes Foto vom ÖTB-Fest in den 70er Jahren mitgebracht, und so war auch gleich wieder ein Thema zum Klönschnacken da. U. a. bemerkte Gert im Gespräch über all das, was Spielleute so auf sich nehmen: "Wir Spielleute haben wohl alle einen kleinen Schuss. Aber den brauchen wir auch, um nicht zu bemerken, was wir da tun! Dieser Schuss ist notwendig und sehr hilfreich." So ähnlich waren seine Worte, und wir stellten fest, dass er recht damit hat *grins*

 

Michael klärte mit mir die Stadtrundführung für morgen, und wie immer verabschiedeten wir uns gegen 23:00 Uhr von unseren Gästen - mit dem Eindruck herzliche Menschen kennengelernt zu haben.

Da ich meistens selbst fotografiere und kaum auf Bildern zu sehen bin,
schnappte sich die 5-jährige Laura die Kamera und schoß ein Bild von mir

27.08.2004

Das Wetter war scheußlich, es dauernieselte. Trotzdem fuhr ich heute morgen zur Deula, um unsere Gäste zu einer Stadtrundführung abzuholen. Erst einmal gratulierte ich natürlich Michael zum Geburtstag. Ich wusste ja davon, weil ich 28 Teelichter organisiert und heimlich in die Unterkunft gebracht hatte. Sie wurden toll verwendet als große Geburtstagstorte.

Mit dem Bus fuhren wir ins Zentrum, und stiegen am Wohnmobilpark/Schwimmzentrum aus. Durch das Stadtseegelände ging es zu unserem Infozelt. Dort warteten wir auf Hansi, der das Personal für unseren Info- und Kaffeestand auf dem Rendsburger Herbst abholen und einweisen musste, bevor er die Stadtrundführung durchführen konnte. (*grins* - ich bin nicht ganz der Typ für so etwas). Unsere Gäste nutzten die Wartezeit, um unsere Fotowände im Sammelzelt Klingende Herbstparade zu betrachten.

Als Hansi kam, ging es weiter Richtung Schiffbrückenplatz. Wir führten den Grazer Spielmannszug zum Schlossplatz mit Gerhardsbrunnen und Schloss zum Heiligen Geist,
 

 

weiter durch die Fußgängerzone zum alten Rathaus, wo ganz zufällig eine Ehemalige von uns gerade getraut wurde. Glück hatten wir, dass auch das Glockenspiel am Altstädter Markt gerade sehr passend loslegte mit

"Im Frühtau zu Berge, wir zieh´n fallera!"

Besser sollte es wohl heißen "Im Dauerregen zu Rendsburg, wir zieh´n fallera!" :-D

 

 

Außerdem war die Marienkirche geöffnet, so dass die Gäste sie von innen besichtigen konnten, während ich draußen blieb und den Hund "Stella" an der Leine hielt. Das Theater gehörte natürlich ebenfalls zum Rundgang, und kurze Blicke warfen wir von weitem auf das neue Rathaus und den Landsknecht.

An der Post wurde Halt gemacht, weil einige sich noch Briefmarken organisieren wollten. Dann ging es weiter zum Paradeplatz und Lornsendenkmal. Alle Sehenswürdigkeiten wurden natürlich von Hansi erklärt.

 

 

  

Auch den Innenhof vom Kulturzentrum
 
und die Christkirche schauten wir uns an. Leider war kein Zutritt zur Kirche möglich und die Zeit wurde langsam auch knapp, weil es ja weitergehen sollte nach Itzehoe. Hansi moderierte erzählte etwas über Rendsburg und beantwortete die Fragen der Grazer, bis er uns verlassen musste.


Gern wäre er bei uns geblieben; aber einer von uns musste ja als Ansprechpartner
am Infozelt im Stadtfest bleiben und am Nachmittag die Räumung der Unterkünfte ordnen.



Dann ging es per Pedes zurück durch den Fußgängertunnel unter dem Kanal. Und dieses mal liefen auch die Rolltreppen in die richtige Richtung, so dass die Grazer die längste Rolltreppe Europas nicht nur beschauen sondern auch mal benutzen konnten. 
 

 



Glück hatten wir auch, dass wir über den Messeeingang zur Unterkunft kamen. Ein Ehemaliger von uns - ja richtig - schon wieder einer *grins* - fegte dort gerade den Eingang und ließ uns durch die geöffnete Pforte hindurch, so dass wir nicht den Umweg über den Deula-Eingang nehmen mussten.  

Es folgte nun eine kurze Toilettenpause und das Einsammeln der Zurückgebliebenen, dann ging es schon wieder mit dem Bus nach Itzehoe. Während der Fahrt gab es einen kleinen Schluck zum Aufwärmene aus der Buddel. Das tat gut!

In Itzehoe wurden wir von einem Angestellten der Stadt in Empfang genommen,


der uns gekonnt durch die Innenstadt führte. Zur Rundführung gehörte u. a. das Theater, die Stör, ein Schiff, ein Klosterhof, ein Schloß und die Kirche, die leider gerade renoviert wurde. Auch das Rathaus und den Ratssaal konnten wir von innen betrachten. Wir hörten
bei der Stadtführung einiges aus der Geschichte und der Gegenwart von Itzehoe.

Impressionen
 
Innenhof am Rathaus - Im Rathaus schauten wir uns die Miniaturansicht der Stadt an und hörten einiges zu den
interessantesten Punkten in Itzehoe. Auch zeigte uns der Stadtführer, was wir in der nächsten Stunde sehen würden.

 
Auf dem Markplatz (alte und neue Bauweisen dicht an dicht)

 


Im alten Ratssaal konnten wir uns sitzend ein wenig verschnaufen - 
umgeben von Gemälden aller Bürgermeister der Stadt Itzehoe.

 
Schnappschuss von der Treppe des alten Rathauses


Ein Denkmal mit zwei verschlungenen Eichen auf dem Marktplatz
symbolisiert das "Schleswig-Holstein - up ewig ungedeelt". 

 
Alte Gebäude am Schlosshof

  
Durch Fußgängerzone und vorbei an der Kirche ging es zum ehemaligen Kloster, auf
dessen Hof uns einiges aus der Geschichte erzählt wurde.

 
 Unter anderem gab es sogar eine Grenze im Badeteich *grins*

Danach ging es in ein Restaurant zum Mittagessen: Wir konnten wählen zwischen Wiener Schnitzel, Gulasch und Spaghetti Bolognese. Die meisten aßen Schnitzel. Wir waren ein wenig verspätet, und so kam ich nicht in den Genuss, das nachfolgende Konzert in Itzehoe zu hören, das unser Essen finanzierte.

:-(  Timo musste abends mit der Band los und ich musste zurück, weil unsere Aktiven am Stand darauf warteten. In Rendsburg angekommen stellten wir fest, dass sich das Wetter noch verschlechtert hatte. Nun hofften wir, dass der Wetterbericht wenigstens für den letzten Tag noch halten würde, was er versprach. Es sollte nämlich besser werden.

Am Informationszelt warteten unsere Spieler wie abgemacht. Ich hatte sie ja dorthin zitiert; denn es war eigentlich geplant, Michael ein Ständchen zu bringen und ihm eine Flasche Vereinswein zu überreichen. Aber das zerschlug sich, da kein Spitzel von uns mit den Grazern reisten und wir nicht wussten, wann die Gäste wieder in Rendsburg eintrudeln würden. Sie sollten ja auch noch beim Hafenfest in Kappeln spielen. Außerdem erwarteten wir gegen 18:00 Uhr die Gäste aus Mönchengladbach. Also entließen Hansi und ich die Musiker und nahmen uns vor den Wein abends in der Deula zu übergeben. Eine Panne der Sunshinebläser auf dem Weg nach Rendsburg führte aber zu Verzögerungen, und so wurde auch daraus nichts.

Dafaür besuchten uns ein paar Grazer im Infozelt, wo wir abrufbereit auf Musikzüge warteten.
 

 
Es war eine nette Runde bei einem Fläschen Bier.

Hansi und ich entschlossen im Lauf des Abends, die Flasche Wein für Michael am Ende der Klingenden Herbstparade zu übergeben.

28.08.2004 - Die 5. Klingende Herbstparade

Morgens wollte ich eigentlich zu den Grazern; aber daraus wurde nichts. Ich musste noch ein paar organisatorische Dinge für die Klingende Herbstparade am PC erledigen :-(

Aber Timo erklärte sich bereit mit Antje rüber zu fahren und sich um die Grazer zu kümmern,

damit sie ihr Mittagessen in der Kantine bekamen und Michael zur Dirigentenbesprechung erscheinen konnte.
 

Danach hieß es sammeln in der Eiderkaserne, und pünktlich um 13:40 Uhr zog
die Klingende Herbstparade von der Eiderkaserne aus durch die Innenstadt.
 
Da Timo nicht eingeplant war und keine Anweisungen zum Begleiten der Parade erhalten hatte, führte er wohl unsere Gäste nicht um den Paradeplatz herum sondern einmal quer über den Jahrmarkt - tz, tz, tz 

Und die nachfolgenden Musikzüge folgten *grins*

 

 
Einmarsch auf dem Schiffbrückenplatz

 

 

 

 

Als wir aufmarschiert waren folgten Grussworte von Hansi und vom Schirmherren
Andreas Breitner Bürgermeister der Stadt Rendsburg
 
Das Programm wurde abwechselnd von den Symbolfiguren
Bürger Karl und Bürgerin Katharina moderiert.


Rainer Kreismer vom FZ Ffw Salzgitter überreichte ein Dankeschön des Oberbürgermeisters von Salzgitter
an den Bürgermeister von Rendsburg als Dankeschön für seinen Einsatz für die Klingende Herbstparade


Das Musikkorps Rendsburg, Hansi und ich erhielten ein Geschenk für die Freundschaft der Vereine


Größere Ansicht? - Klick auf´s Bild


Dann folgte der Ausmarsch und die Einzelpräsentationen aller Teilnehmer.


Auf der Suche nach einem Plätzchen bis zum eigenen Einsatz

Es präsentierten sich

 
Sunshine Bläser Mönchengladbach    -   Spielmannszug TSV Timmaspe

 
Schalmeienorchester Kiel - Spielmanns- und Fanfarenzug Quickborn


Greve Pigegarde aus Dänemark


Der Grazer Spielmannszug wartet auf seinen Einsatz.


Endlich...

Der Einsatz unserer Gäste aus Graz - eine schöne Präsentation
     

 

 

 

 

 
Geschafft - Ausmarsch

Es folgten noch
 
Fanfarenzug Salzgitter - Schalmeienorchester "Rathenower Optis"

 
SZ Drums & Pipes Eckernförde und das Musikkorps Rendsburg,

 
das im Anschluss den Einmarsch aller Teilnehmer an der Klingenden Herbstparade zum Finale einläutete

   
Die Dirigenten wurde nach dem Aufmarsch nach vorn gebeten, um Erinnerungsgaben in Empfang zu nehmen.

 
Alle Dirigenten erhielten eine Kachel mit dem alten Rathaus von Rendsburg auf Holz

 
Endlich bekam Michael auch seine Flasche Wein vom Musikkorps Rendsburg.




Michael ergriff danach auch nochmal das Mikrofon und bedankte sich bei uns für die einwöchige Gastfreundschaft. Dabei überreichte er Hansi und mir ein Buch über die Steiermark, gewidmet von allen Grazer Mitglieder. Es soll Geschmack machen auf einen Gegenbesuch in Graz. 

Nach der Übergabe der Erinnerungsgaben zogen alle Teilnehmer in bunter Parade durch die Innenstadt zu unserem Sammelzelt. Dort spielten unverhofft noch die Sunshinebläser, so dass es wuselig voll wurde. Naja, die Teilnehmer
sollten etwas zu trinken bekommen, und irgendwie bekamen wir das auch noch hin.

Dann hieß es aber Abschied nehmen:

 

 
Unsere Gäste wollten jetzt abreisen, um am Sonntag möglichst früh zu Hause zu sein. Verständlich!

Ich sah zu, dass ich im Gewühl unsere Mitglieder zusammentrommelte, damit sie "tschüss" sagen konnten.
Es kam schon ein komisches Gefühl auf, wie schnell gewöhnt man sich doch an nette Menschen. Und irgendwie
hatten wir z. T. auch ein schlechtes Gewissen. Denn durch die Organisation unseres Musikfeste und den Infostand auf dem Rendsburgr Herbst konnten wir uns unseren Gästen nicht so intensiv widmen, wie wir es sonst getan - und wie sie es verdient hätten. Aber die Gäste sahen das anders und lobten uns dafür, dass wir trotzdem Zeit für sie investierten und jeden Tag Mitglieder mit auf die Ausflüge sandten.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass wir hoffen die Grazer Spielleute wiederzusehen. Es war eine tolle Woche mit lieben Menschen. Von unserer Seite ist der Funke übergesprungen, und es wäre schön, wenn wir die Grazer dauerhaft in unserer internationalen Freundesriege behalten dürfen. Beim einer zweiten Begegnung in Rendsburg wünschen wir uns, dass der Termin günstiger liegt, damit wir die Zeit besser mit unseren Gästen nutzen können.

 

 


  


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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