Chronik des Musikkorps Rendsburg

Das Musikkorps Rendsburg kommt aus der Mitte von Schleswig-Holstein und wurde im Januar 1988 als Spielmanns- und Fanfarenzug gegründet. Von Gründung an liegt der Vorsitz des Vereins in Händen von Hans-Jürgen Klink. Der Verein besteht zur Zeit aus insgesamt knapp 70 Mitgliedern, von denen  rund 25 musizieren. Die restlichen Mitglieder sind Anfänger, Funktionäre, Eltern oder Fördermitglieder im Verein. Die Altersspanne der fortgeschrittenen Musiker liegt zur Zeit zwischen 10 und 47 Jahren. In der Ausbildung befinden sich  Kinder ab 5 Jahre. Unter Leitung von Hans-Jürgen und Christina Klink erzielte das Musikkorps Rendsburg schon als ursprünglicher Spielmanns- und Fanfarenzug Rendsburg  regelmäßig 1. , 2. und 3. Platzierungen auf  nationalen und internationalen Wettstreiten in bis zu 7 verschiedenen Wertungsklassen. 1996 rüstete der junge Verein  um in die heutige instrumentale Besetzung mit b-Trompeten, es-Posaune, ces-Querflöte, ces-Lyra, Trommeln und Gesamtschlagzeug, wechselte die Uniform und nannte sich fortan Musikkorps Rendsburg. Musikalisch befindet sich der kleine Verein vorwiegend in der Unterhaltungsmusik. Bei Konzerten erstaunt er  mit Vielseitigkeit. Klassik, Märsche, Walzer,  moderne Titel, Tanzmusik und Evergreens wechseln sich ab, so dass für jung und alt etwas dabei ist. Fast das gesamte Notenrepertoire ist intern per Hand von Christina Klink,  der  musikalischen Leiterin des Vereines geschrieben bzw.  bearbeitet.  Dadurch kann sich das Musikkorps Rendsburg auch mit der ziemlich ungewöhnlichen Instrumentenbesetzung in Wettkämpfen erfolgreich durchsetzen.

Neben internationalen Wettstreiterfolgen qualifizierte sich der Verein 1997 auf der Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein mit viermal Edelmetall für die  Deutsche Meisterschaft  des Deutschen Bundesverbandes für SZ, FZ, HZ und MZ e. V. 1998 in Freyburg an der Unstrut, wo es mit nur 11 Startern ab 7 Jahre Silber und Bronze in Erwachsenenklassen erzielte. Die Kritiken der professionellen Wertungsrichter wurden danach umgesetzt und 1999 wurde die musikalische Ausbildung auf der Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein mit Gold belohnt. Bei diesem Anlaß erzielte der kleine Verein die zweitbeste  Note aller  Starter und Startklassen - eine  1,17. Damit qualifizierte sich das Musikkorps Rendsburg zum zweiten Mal zur Deutschen Meisterschaft. Pfingsten 2000 gewann es in Lenzinghausen als kleinster Starter der Meisterschaft nochmals Gold und Silber. Dafür wurde es vom Bundesverband in die Meisterklasse gehoben und trägt nunmehr den Titel: "Meisterkorps 2000 des Deutschen Bundesverbandes".  Sehr beachtlich ist dabei, dass in den Erwachsenenklassen der Meisterschaften Kinder ab 7 bzw. ab 10 Jahren musizierten, weil der Verein mangels Nachwuchs nicht getrennt in Juniorenklassen starten konnte. Besonders stolz ist der Verein auf die zwei 13- und 14-jährigen Solistinnen an der Trompete und einen 16-jährigen Jungen am Gesamtschlagzeug.

Im September 2001 qualifizierte sich der Verein auf der Landesmeisterschaft der SVSH erneut mit 3x Edelmetall für die Deutsche Meisterschaft 2002.  Allerdings nahm der Verein die Berechtigung zum Start nicht wahr. In den Jahren zuvor war der musikalische Leistungs-  aber auch der finanzielle Druck für den kleinen Verein so groß, dass man sich eine Pause gönnte, um Kräfte zu sammeln für die nächsten Jahre. Allerdings ruhten die jungen Musiker nicht, sondern führten selbst die 1. international offene Norddeutsche Meisterschaft in Rendsburg mit  21 Musikzügen aus dem In- und Ausland durch. Und nur eine Woche später holten sich die Musiker eine 1,35 Schulbenotung beim Ostwestfalen-Lippe-Cup in Lenzinghausen, obwohl dafür nicht geprobt wurde. Die Musiker zeigten dabei große Eigenverantwortung. Im Jahr 2003 entschloss sich der Verein, der zwischenzeitlich einen kompletten Mitgliederwechsel vollzogen hatte, erneut zu einem Start an der Landesmeisterschaft. Mit zwei Silbermedaillen konnten sich die Anfänger sehen lassen, und der Landesverband erteilte erneut die Startgenehmigung zur Deutschen Meisterschaft 2004 in Mainz, wo das Musikkorps Rendsburg Silber und Bronze gewann.

Das Musikkorps Rendsburg übt neben dem musikalischen Bereich eine rege Freizeitgestaltung aus: einmal monatlich wird gebastelt, Schlittschuh gelaufen, gegrillt, gespielt o. ä.. Wochenendfahrten und Ausflüge in Freizeitparks gehören zur Tagesordnung genau wie Zeltlager und der Besuch von Musikfesten und Karnevalsveranstaltungen.  Außerdem werden in Abständen 8-tägige Sommerfahrten organisiert. Die schönsten Freizeitziele waren u. a.  Norwegen, Dänemark, Leipzig, Frankfurt an der Oder, Stralsund und Frankenberg/Hessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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